Kurz gesagt: Die Lebensgeschichte von Opa oder Oma als Buch entsteht am leichtesten im Gespräch statt am leeren Blatt. Mit der Lebensgeschichte von Hermes 3000 bereitest du das Gespräch in ein paar Minuten vor, dann erzählt Opa einem KI-Interviewer, der zuhört, nachfragt und alles mitschreibt. Daraus entsteht ein Buch-Gerüst mit Kapiteln, Fragen fürs nächste Gespräch und einer ersten Seite in seinen eigenen Worten. Die Familie steuert über einen Link Fotos bei, auf Wunsch bleibt auch die Stimme als Tonaufnahme erhalten. Gespräch und Buch-Gerüst sind kostenlos, das fertige Buch schaltest du zum Weihnachtspreis von 35 € frei (bis 31.12.2026). Gedruckt wird ab einem Exemplar über BoD – wer es unter dem Baum haben will, bestellt den Druck bis Ende November (Stand: September 2026).
Irgendwann sagt fast jede Familie diesen Satz: „Das hätten wir aufschreiben sollen.“ Wie Opa nach dem Krieg als Bäckerlehrling angefangen hat. Wie Oma ihn beim Tanzen kennengelernt hat und warum sie zuerst Nein gesagt hat. Welche Straße in Kiel es heute nicht mehr gibt. Solche Geschichten werden bei Familienfesten erzählt, jedes Mal ein bisschen anders – und irgendwann nicht mehr.
Ein Buch mit der Lebensgeschichte ist deshalb eines der persönlichsten Geschenke, die es gibt. Das Problem ist selten der Wunsch, sondern der Weg dahin: Wer schreibt es? Und wie kommen die Erinnerungen aus Opas Kopf aufs Papier?
Drei Wege zur Lebensgeschichte
Selbst interviewen und abtippen. Der klassische Weg: Fragenkatalog, Diktiergerät, ein paar Nachmittage am Küchentisch. Das Gespräch ist das Schöne daran – die Arbeit danach ist es selten. Aus zwei Stunden Aufnahme werden viele Seiten Rohtext, die jemand abtippen, ordnen und in eine lesbare Form bringen muss. Genau dort bleiben die meisten Projekte liegen.
Einen Biografie-Service beauftragen. Professionelle Biografinnen und Ghostwriter führen die Interviews und schreiben das Buch. Das Ergebnis kann wunderbar sein, kostet aber ein Vielfaches eines Weihnachtsgeschenks und braucht Monate Vorlauf.
Im Gespräch mit einem KI-Interviewer. Opa erzählt, die KI stellt die Fragen, hört zu, fragt nach und schreibt mit. Aus dem Gespräch entsteht das Gerüst des Buchs – ihr schreibt es danach gemeinsam weiter. Das ist der Weg, den wir mit der Lebensgeschichte gebaut haben.
So funktioniert die Lebensgeschichte bei Hermes 3000
- Vorbereiten (fünf Minuten). Auf hermes3000.ai/lebensgeschichte trägst du ein, wer erzählt, in welcher Beziehung ihr steht, ob Hermes siezen oder duzen soll und in welcher Sprache erzählt wird. Dazu ein paar Stichpunkte, die der Interviewer kennen sollte – „40 Jahre Bäcker in Kiel, Oma 1961 beim Tanzen kennengelernt, drei Kinder, liebt Segeln“. Ein Konto brauchst du dafür noch nicht.
- Das Gespräch. Handy oder Laptop auf den Tisch, Ton laut, auf den Mikrofon-Knopf tippen. Hermes stellt sich vor und beginnt mit einer leichten Frage – meistens: Wo sind Sie aufgewachsen? Dann erzählt Opa einfach. Der Interviewer spricht langsam und deutlich, stellt immer nur eine Frage und hakt nach, wenn etwas spannend wird. Die Mitschrift läuft auf dem Bildschirm mit. Bis zu vier Gespräche à 20 Minuten sind möglich, mit Pausen dazwischen; wer lieber schreibt, tippt stattdessen.
- Das Buch-Gerüst. Nach ein paar Minuten Erzählen erstellt Hermes aus dem Gespräch einen Titelvorschlag, sechs bis zehn Kapitel in Lebensreihenfolge und zu jedem Kapitel drei Fragen, die Lücken füllen – für das nächste Gespräch. Dazu die erste Seite des Buchs in Opas Ich-Form, ausschließlich aus dem, was er erzählt hat. Nichts wird erfunden: Wo das Gespräch schweigt, steht eine Frage statt einer Behauptung.
- Weiterschreiben. Mit einer kostenlosen Anmeldung wird daraus ein Buch im Editor: Kapitel, erste Seite, Fragen und die komplette Mitschrift als Notiz. Weitere Erinnerungen lassen sich dort diktieren, und die KI hilft beim Formulieren – in Opas Ton, nicht in ihrem.
Womit gute Gespräche beginnen
Der Interviewer kennt seine Fragen, aber ihr kennt Opa. Diese Fragen funktionieren fast immer – als Stichpunkte in der Vorbereitung oder für das nächste Gespräch:
- Wie sah das Haus aus, in dem du aufgewachsen bist? Wer hat dort alles gewohnt?
- Was gab es bei euch sonntags zu essen?
- Was war dein erstes eigenes Geld – und wofür hast du es ausgegeben?
- Wie habt ihr euch kennengelernt? Was hast du zuerst gedacht?
- Welcher Tag in deinem Leben war der aufregendste?
- Worauf bist du stolz, worüber man heute kaum noch spricht?
- Was hat sich in deinem Beruf am meisten verändert?
- Gab es eine Entscheidung, die dein Leben in eine andere Richtung gelenkt hat?
- Was sollen deine Enkel über dich wissen, das sie noch nicht wissen?
Schwere Themen gehören dazu, müssen aber nicht erzwungen werden. Der Interviewer ist angewiesen, respektvoll zu bleiben und nicht zu bohren.
Fotos: die Familie steuert bei
Ein Lebensbuch lebt von Bildern – und die liegen selten an einem Ort. Die Hochzeitsfotos hat Tante Inge, die Urlaubsbilder aus den Siebzigern der Cousin, das Foto vom ersten Auto steckt in Omas Schuhkarton.
Deshalb hat jedes Buch in Hermes eine Mediathek. Dort erzeugst du einen Upload-Link und schickst ihn per WhatsApp oder Mail in die Familie. Wer den Link hat, kann ohne Anmeldung Fotos hochladen – auch abfotografierte alte Abzüge – und zu jedem Bild schreiben, wer darauf zu sehen ist, wann und wo es aufgenommen wurde. Die Bilder landen mit Absender und Beschreibung in der Mediathek, ein Klick setzt sie samt Bildunterschrift ins Kapitel. Handyfotos werden richtig gedreht, eingebettete Standortdaten beim Speichern entfernt, und der Link lässt sich jederzeit deaktivieren.
Die Stimme bewahren
Das Gespräch mit Opa ist oft die einzige längere Aufnahme seiner Stimme, die es je geben wird. Deshalb könnt ihr – nur mit seinem Einverständnis und getrennt von allem anderen – das Gespräch zusätzlich als Tonaufnahme aufbewahren. Sie ist nicht öffentlich, liegt auf Servern in Deutschland, lässt sich anhören und herunterladen und jederzeit löschen. Ohne diesen Haken speichern wir nur den Text.
Vom Gerüst zum gedruckten Buch
Das Gerüst ist ein Anfang, kein fertiges Buch. Plant ein, dass ihr noch ein, zwei Gespräche führt und die Kapitel gemeinsam ausbaut – die Fragen zu jedem Kapitel zeigen, wo es noch fehlt. Für ein schönes Familienbuch reichen oft 60 bis 120 Seiten.
Ist der Text fertig, setzt Hermes das Buch druckfertig: Buchsatz mit echten Buchschriften, Inhaltsverzeichnis, Kapitelanfängen und Fotos. Gedruckt wird über Books on Demand – ab einem einzigen Exemplar und ab 2,05 € pro Buch, auf Wunsch rein für den privaten Bedarf, ohne Buchhandel, nur für die Familie. Der BoD-Assistent in Hermes bereitet die Angaben für das Buchprojekt zum Kopieren vor und erzeugt die Umschlagdatei mit dem passenden Rücken.
Der Zeitplan für Weihnachten: BoD nennt für Paperbacks drei bis acht Werktage, für Hardcover acht bis zehn – und warnt selbst, dass es im Weihnachtsgeschäft länger dauern kann. Wer das Buch unter dem Baum haben will, sollte die Druckdatei bis Ende November hochladen. Rückwärts gerechnet heißt das: Gespräche im Oktober, Schreiben im November.
Was kostet die Lebensgeschichte?
- Vorbereitung, Gespräche und Buch-Gerüst: kostenlos, ohne Anmeldung.
- Das fertige Buch: Weihnachtspreis von 35 € (bis 31.12.2026), einmalig, ohne Abo. Wer noch kein Buch bei Hermes hat, legt es kostenlos an und schaltet es später frei; wer schon Bücher hat, zahlt vor dem Anlegen.
- Druck: bei BoD ab einem Exemplar, laut BoD ab 2,05 € pro Buch; der genaue Preis hängt von Seitenzahl, Format und Einband ab.
Einverständnis und Datenschutz
Eine Lebensgeschichte handelt von einem Menschen, der selbst entscheiden soll, was er erzählt. Führt das Gespräch deshalb nur, wenn Opa oder Oma einverstanden ist – das bestätigst du in der Vorbereitung ausdrücklich, und für die Tonaufnahme noch einmal gesondert. Das Gespräch wird über unser HybridAI-Gateway von einem Sprachmodell geführt; die Mitschrift und das Buch gehören euch. Ohne Anmeldung löschen wir ein Gespräch nach sieben Tagen. Die Einzelheiten stehen in unserer Datenschutzerklärung.
Häufig gestellte Fragen
Wie schreibe ich die Lebensgeschichte meiner Großeltern auf?
Am leichtesten im Gespräch: Stellt Fragen zu Kindheit, Beruf, Liebe und Wendepunkten und lasst erzählen. Mit der Lebensgeschichte von Hermes 3000 führt ein KI-Interviewer das Gespräch, schreibt mit und macht daraus ein Buch-Gerüst mit Kapiteln und einer ersten Seite, das ihr gemeinsam weiterschreibt.
Muss Opa mit dem Computer umgehen können?
Nein. Das Enkelkind bereitet alles vor und startet das Gespräch; Opa muss nur erzählen. Der Interviewer spricht langsam und deutlich und stellt immer nur eine Frage.
Wie lange dauert es, bis ein Buch fertig ist?
Das Buch-Gerüst entsteht direkt nach dem ersten Gespräch. Bis zum fertigen Text vergehen je nach Umfang ein paar Wochen mit ein, zwei weiteren Gesprächen. Der Druck bei BoD dauert drei bis acht Werktage für ein Paperback, vor Weihnachten länger.
Was kostet ein Buch mit der Lebensgeschichte?
Gespräch und Buch-Gerüst sind kostenlos. Das fertige Buch schaltest du zum Weihnachtspreis von 35 € frei (bis 31.12.2026). Gedruckt wird ab einem Exemplar; der Druckpreis hängt von Seitenzahl, Format und Einband ab.
Wird die Stimme aufgenommen?
Nur, wenn ihr das ausdrücklich wählt und die erzählende Person einverstanden ist. Dann könnt ihr die Aufnahme anhören, herunterladen und jederzeit löschen. Sonst speichern wir ausschließlich den Text des Gesprächs.
Kann die Familie Fotos beisteuern?
Ja. Über einen Upload-Link aus der Mediathek des Buchs laden Angehörige ohne Konto Fotos hoch und schreiben dazu, wer darauf zu sehen ist. Die Bilder lassen sich mit einem Klick samt Bildunterschrift ins Buch einfügen.
Opas Geschichte wartet. Das erste Gespräch dauert zwanzig Minuten – jetzt die Lebensgeschichte vorbereiten.